100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Wilhelm Edward Opatz - Frankfurter Köpfe

Wilhelm Edward Opatz

Graphiker – Ehemann & Vater – Rennradfahrer. Kürzer ist es mir nicht gelungen.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Der Grüneburgpark – wie riesig...

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

(K)eine Metropole.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Günter Bocks Trauerhalle auf dem Westhausener Friedhof – besonders im Herbst, wenn sich das Laub der beiden Ginkgo Bilobas davor goldgelb verfärbt.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Größenwahn.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Im Ernst Mays und Martin Elsaessers Geiste – obwohl nicht in einer der Siedlungen, unser Haus von 1928 am Rande der Stadt ist der Zeit verbunden.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Ernst Mays Siedlungspolitik (1925–1930).

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Unseren (seit vorgestern / XII.'11) neunjährigen Sohn.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Suhrkamp Verlag, in der Lindenstraße – hm, nun ist es zu spät. Vielleicht klappt es dann mit der Schweizer Botschaft, dem ehemaligen Privathaus Martin Elsaessers.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Siegfried Unseld. Aber nicht alleine, sondern im Gespräch mit Willy Fleckhaus (dem Rheinländer). Der erste hatte einen geistvollen Verlag mit zeittypischen biederen Umschlägen, die der zweite radikal veränderte (bs-Reihe / bibliothek suhrkamp – nur ein Beispiel). Ein mutiger Verleger/Auftraggeber und ein begnadeter Graphiker/Dienstleister: die beiden Herren hätte ich gerne kennen gelernt.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Schauen, entdecken, staunen – und daraus neue kreative Ideen schöpfen.