100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Uwe Vorkötter - Frankfurter Köpfe

Uwe Vorkötter

Da hat einer eine wahre Mammutaufgabe übernommen. Uwe Vorkötter soll den schlingernden Dampfer Frankfurter Rundschau wieder auf Linie bringen. Erfahrung bringt er mit. Vorkötter, in Bochum geboren, führte die Stuttgarter und die Berliner Zeitung als Chefredakteur. Dem studierten Volkswirt und leidenschaftlichem politischen Streiter bleibt Glück und ein gutes Händchen zu wünschen. Die FR ist ein wichtiger Frankfurt-Botschafter.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Kleiner als erwartet, genau so hoch wie erwartet.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Überschaubare Großstadt mit bürgerlich-liberalem Charme, sehr international, mit einem Hauch von Provinz.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Der fehlt mir noch. Weil ich vorerst an diesem Platz gebunden bin: Colosseo, 4. Stock, Zimmer 4.03, Chefredaktion FR.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Am häufigsten: „Leon Garcias“, vor der Haustür der FR. Alles weitere ist noch im Werden.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Mitten im Leben, zum Beispiel in Sachsenhausen, Nähe Südbahnhof.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Die Integration: von Geist und Geld, von einstigen Straßenkämpfern und denen, gegen die sie gekämpft haben...

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Na ja, der Dichterfürst ist und bleibt unerreicht. Direkt dahinter Robert Gernhardt.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Noch ist ein Großteil der Stadt für mich terra incognita. Da will ich überall noch hin.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Den Frankfurter, der mir sein persönliches Geheimrezept für die Grüne Soße verrät.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Zeitung machen, die beste für die Stadt.