100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Thomas-Simon Berth - Frankfurter Köpfe

Thomas-Simon Berth

Ich lebe und arbeite in Frankfurt am Main. In meiner Freizeit genieße ich das Leben in meiner Stadt und insbesondere die große Bandbreite an kulinarischen Genüssen aus einem gewachsenen Nebeneinander der Kulturen, welche Frankfurt auf engem Raum bietet.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Natürlich der obligatorische Zoobesuch und die Anfänge der Skyline. Als Kind kommt einem das alles überdimensional riesig vor. Dazu noch der viele Verkehr und die U-Bahn, was alles neu ist. Und natürlich wurde man vor dem bösen Bahnhofsviertel gewarnt.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Die internationalste und urbanste Stadt Deutschlands und ein gastfreundliches und weltoffenes Zentrum mitten in Europa mit einer spannenden Ambivalenz aus "pulsierender Metropole" und "traditioneller Lebensart" in den Stadtteilen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Römerberg, Erzeugermarkt Konstablerwache, Kleinmarkthalle, Berger Straße, Bahnhofsviertel, Kaffeerösterei Wissmüller.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Neuer Homburger Hof, Iberico, Atschel und die Yours Sportsbar auf der Berger.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Im Nordend oder Bornheim.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Den zügigen Wiederaufbau der Stadt unter Walter Kolb mit der Rekonstruktion des Goethehauses, die Leistung einer engagierten Bürgerschaft zum Wiederaufbau der Alten Oper, die Realisierung des Museumsufers und generell die Aufwertung beider Mainufer.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Johann Wolfgang von Goethe, Bernhard Grzimek und die Mamma Hesselbach Liesel Christ.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Mir schwebt eine Zeitreise in die unzerstörte Altstadt und auf die Hauptwache der 1920er vor. Besonders gerne würde ich mir dann noch das alte Schauspielhaus am heutigen Willy-Brandt-Platz anschauen, welches zwar im Krieg beschädigt, allerdings erst im Anschluss final zerstört worden ist – einer der größten Fehler und tragischsten Fehlentscheidungen in der Stadtgeschichte.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Charly Körbel.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Das Leben und die Stadt genießen und die Veränderungen nachvollziehen, da Frankfurt quasi immer in Bewegung ist.