100 Frankfurter Köpfe
Dirk DickGerhard MummeMarlis LeoFrankfurter KöpfeMarkus SchwahnJoerg BauerGloria Drebes
100 Fragen - viele Antworten
Sébastien Martin

Sébastien Martin

Gebürtiger Berliner mit französischen Wurzeln. In der Bankbranche beruflich zu Hause, im Herzen Kunst interessiert und schaffend. Auf dem 5. Blick in Frankfurt verliebt. Findet es klasse, seinen Berliner Freunden von Frankfurt vorzuschwärmen.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

1992: provinziell (ich habe mir meine Berliner Großstadt-Arroganz mittlerweile verziehen)

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Hervorragende Infrastruktur, attraktives Arbeitsumfeld, kulturelle Entwicklung auf dem richtigen Weg und man findet viele Freunde auf kleinem Raum. Leider heißen die (Berliner) Pfannkuchen hier noch immer „Kreppel“.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Palmengarten im Frühling, Mainufer im Sommer, Rheingau im Herbst und zu Hause im Winter

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Ich freue mich immer wieder über die Vielfalt und neue Lokalitäten. Meine Evergreens je Tageszeit: Petit déjeuner im Café Karin, déjeuner bei Best Worscht bzw. heiße Wurst in der Kleinmarkthalle, diner bei Freunden bzw. bei uns zu Hause.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Wo ich heute wohne: in Eschersheim. Alternativ auch gern im Holzhausenviertel.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Mich vom Äppler überzeugt zu haben; hat nur sechs Jahre gedauert. Eine Curry-Wurst geschaffen zu haben, die sogar besser ist als eine Berliner.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Ich habe mit sowas immer meine Schwierigkeiten. Finde alle, die zur Stadt beitragen, dufte.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

In den Werkstätten der Gemälderestauratierung im Städel-Museum.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Muss ich mal ins Telefonbuch schauen – moment, das dauert…

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Mit meinen Kindern auf den Holzhausenspielplatz gehen (zugegeben: es ist eher die Lieblingsbeschäftigung meiner beiden Kleinen), durch Galerien und Museen schlendern (Input für die Sinne und für’s Hirn), Äppler im Main-Café mit Freunden (toller Sonnenuntergang), Bach’s Weihnachtsoratorium in der Sankt Katherinenkirche (toller Chor), Café im Wacker’s kaufen (unerreichter Duft), von Reisen in Frankfurt ankommen (schönes „zu Hause“-Gefühl)