100 Frankfurter Köpfe
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Renate Sautermeister - Frankfurter Köpfe

Renate Sautermeister

Sie gehört zu den bekanntesten Malerinnen der Stadt. Renate Sautermeister begann mit menschenleeren Landschaften und Räumen, surrealen Endzeitsituationen, rätselhaften Welten. Heute hat sich die in Hamburg geborene Künstlerin dem Dialog von Farben, Formen und Linien verschrieben. In den vergangenen vierzig Jahren stellte die Künstlerin, Mitglied der Darmstädter Sezession, in zahlreichen Ausstellungen im gesamten Bundesgebiet aus.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

In der Mitte angekommen – nach Hamburg (geboren), Freiburg (aufgewachsen), Wiesbaden (18 Jahre) – kulturell und politisch sehr an- und aufregend (1969/70). Happenings bei Gal Loehr, Experimenta im TAT, Demos, Frauenbewegung ... Rau, ungeschminkt, realistisch.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Metropole und Dorf, immer im Umbau, aufgeregt, unprätentiös, keine Schönheit – doch liebenswert. Toleranz, Offenheit und ein lebendiges Kulturleben.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Am Mainufer – mit Blick auf die Skyline.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Das Restaurant „Operá“ und die Schiffe auf der Sachsenhäuser Mainseite.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Am liebsten: Vorne Großstadtgetümmel, hinten das Meer. In Frankfurt im Nordend oder im Holzhausenviertel.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Das Museumsufer inkl. der Museen und die Hochhäuser. Mit der Widersprüchlichkeit kreativ umzugehen.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Margarete Mitscherlich, Hilmar Hoffmann, Arthur Schopenhauer und auch Petra Roth.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Zur Flugüberwachung am Flughafen und unter die Stadt in die Kanäle.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Malen, malen, malen und übers Leben nachdenken.