100 Frankfurter Köpfe
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Marc-Jens Biegel - Frankfurter Köpfe

Marc-Jens Biegel

Ein gebürtiger Frankfurter! Marc-Jens Biegel erblickte 1967 in Frankfurt am Main das Licht der Welt. Nach seiner Ausbildung zum Goldschmied studierte er u. A. in London Produktdesign. Mit seiner Rückkehr an den Main übernahm er die väterliche Goldschmiede, die er seit knapp 10 Jahren führt und ausgebaut hat. 2009 hat Biegel sein neues Domizil am Frankfurter Börsenplatz bezogen und zeigt seine Preziosen auf drei Etagen. Dort entwirft und fertigt er auch mit seinen Mitarbeitern Schmuck für seine Kunden aus der Region und dem Rest der Welt.
Biegel erlangte internationales Renommee durch die Kooperation mit europäischen Designstars, die für ihn Schmuckkollektionen entwarfen. Die Schmuckstücke wurden in nahezu allen wichtigen Museen Europas ausgestellt und vielfach publiziert.
„Diese Stücke atmen gemeinsam den Geist verfeinerter Reduktion… verbinden mithin Luxus und Askese. Exklusivität drückt sich eben nicht nur im Materialwert aus, sondern auch in seiner konzeptionellen Intelligenz. Marc- Jens Biegel charakterisiert seine Kollektion als ‚precious simplicity’. Schönheit also, die aus der Einfachheit erwächst, eine Einfachheit, die nicht simpel ist, sondern sich den Luxus der Reflexion leistet.“
Prof. Dr. Volker Fischer, Museum für Angewandte Kunst, Ffm.

Biegel ist u. A. Mitglied der Platin Gilde International und des DDC (Deutscher Designer Club), beide mit Sitz in Frankfurt am Main.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Die Berliner Straße - ein Grund warum ich in einem gestalterischen
Beruf tätig wurde.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Facettenreich, vielfach unterschätzt, angenehm unaufgeregt, souverän.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Eher eine Lieblingsgegend: Das Nordend.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Es gibt viele davon - die meisten liegen im Nordend.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Ich hoffe, es klingt allmählich nicht langweilig: Im Nordend.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Es liegt zwar schon etwas zurück, aber der soziale Wohnungsbau im Frankfurt der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts war eine der beeindruckensten Leistungen in Deutschland überhaupt, gestalterisch wie gesellschaftlich. Und fand ja viele Nachahmer...

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Die vielen Dauerkartenbesitzer der Eintracht.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Bei der Ziehung der Lottozahlen.
Zu den Goldreserven der Bundesbank - ohne Gewehr.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Ausser dem erstgenannten und mir ist zwar keiner Herren in Frankfurt geboren, bestenfalls begraben - ich hoffe es zählt trotzdem: Ich könnte mir ein Treffen mit J. W. v. Goethe, Matthias Beltz, Robert Gernhardt und Jürgen Grabowski ganz lustig vorstellen...

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Tagsüber: Ringe verkaufen.
Abends: Grillen.