100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Jean-Claude Trichet - Frankfurter Köpfe

Jean-Claude Trichet

Ein Weitgereister. Ein Weltgewandter. Und eine der mächtigsten Köpfe des Kontinents. Jean-Claude Trichet aus Lyon: Inspecteur général des Finances, Wirtschaftswissenschaftler und Bergbauingenieur, Berater Giscard d’Estaings, Chef der Banque de France... Ein Weltbanker. Seit November 2003 Präsident der Europäischen Zentralbank. Und Frankfurter auf Zeit. Nach genau acht Jahren endet seine Amtszeit.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Seit 20 Jahren besuche ich Frankfurt sehr regelmäßig. Ich habe sofort erkannt, dass Frankfurt wahrscheinlich die einzige europäische Stadt ist, die mit den Wolkenkratzern im Zentrum der Stadt, die Struktur einer amerikanischen Stadt präsentiert.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Als eine moderne und lebendige Stadt mit einem außergewöhnlichen kulturellen Angebot.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Die Promenade am Main entlang ist mein Favorit.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Es gibt viele ausgezeichnete Restaurants in Frankfurt.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

"Das Westend ist – unter vielen anderen – ein sehr angenehmes Stadtviertel."

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Die Art und Weise wie die Stadt sich aus dem Trümmerhaufen nach dem zweiten Weltkrieg neu geschaffen hat, mit den beeindruckenden Wolkenkratzern aber auch mit den wieder aufgebauten alten und historischen Gebäuden. Gleichzeitig wurde in Frankfurt viel in Kultur investiert.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Johann Wolfgang von Goethe.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Es gibt sehr viele Orte in Frankfurt, die ich noch zu entdecken habe.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Museumsbesuche und Spaziergänge am Main, welches dank der einmaligen Lage der Museen am Museumsufer sich sehr leicht kombinieren lässt.