100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Ingolf Fischer - Frankfurter Köpfe

Ingolf Fischer

Ein Hochhaus ist wie eine kleine Stadt. 2.500 Menschen arbeiten im Trianon, dem Turm der Deka Bank Midtown Mainhattan. 1.500 weitere besuchen den Wolkenkratzer jeden Tag. Sie, arbeiten, leben, lachen auf 47 Etagen. Dass es ihnen gut geht, dass alles funktioniert, dafür sorgt Ingolf Fischer. Der Immobilienmanager, seit 15 Jahren in Frankfurt, ist der „Bürgermeister“ im Wolkenkratzer – und der Seelsorger zugleich.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Als ein mit Vorurteilen behafteter Mensch fühlte ich mich bei meinem ersten Eindruck über Frankfurt bestätigt: Eine hektische, kalte, herzlose Stadt.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Heute denke ich über „mein Frankfurt“ ganz anders. Im Laufe der Zeit habe ich in und um Mainhattan sehr viel positives erlebt, so dass ich mit Stolz sagen kann, auch ein Nordhesse kann in Frankfurt leben und sich vor allem wohl fühlen.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Der Markt am Samstag auf der Konstablerwache. Frühmorgens, bei einem Glas Apfelwein – je nach Jahreszeit heiß oder kalt – und einem Fettenbrot die Marktstände beobachten, dabei kann ich richtig die Seele baumeln lassen.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Hier kann ich mich nicht festlegen, ob „Mutter Ernst“, „Apfelwein Klaus“, „Nizza“ oder Frankfurts Kultimbiss „Best Worscht in Town“, Frankfurt bietet für jeden Anlass die passende Gastronomie.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Am Sachsenhäuser Berg, mit Blick auf den Main und die faszinierende Skyline von Mainhattan, dahinter anschließend der Taunus.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Die breite Angebotspalette in Kultur, Sport und Unterhaltung. Ob in der Schirn, im Tigerpalast oder bei der Frankfurt Galaxy – um nur einige zu nennen – in unserer Stadt wird für jeden etwas geboten.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Petra Roth. Sie hat sich in einer Männerdomäne beeindruckend und zielorientiert durchgesetzt. Sie vertritt die Stadt Frankfurt national und international mit Herz und Charme.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Ich möchte gerne einmal, unter fachkundiger Führung, eine Expedition durch die Frankfurter Unterwelt, sprich die Abwasserkanäle, durchführen.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Den 1968 verstorbenen Atomphysiker Otto Hahn, bei einem Bierchen auf dem Henninger Turm.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Die Betreuung des Hochhauses TRIANON und vor allem die darin arbeitenden Menschen.