100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Harald Josse - Frankfurter Köpfe

Harald Josse

Marken sind für Dr. Harald Jossé ein schützenswertes Gut. Der wichtigste Unternehmenswert. Jossé ist der Chef von BrandControl, dem Frankfurter Institut für Markencontrolling. Monat für Monat fragen seine Mitarbeiter deutsche Haushalte ab, welche Werbekampagne ihnen gerade in Erinnerung geblieben ist. Jossé verarbeitet die Infos in Marketing-Empfehlungen – und ist so wichtiger Berater deutscher Top-Manager.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Mein erster bewusster Eindruck von Frankfurt stammt aus der Mitte der 70er Jahre. Als Mainzer Student fuhr man immer mal gerne ins „große Frankfurt“. Ich empfand es damals als: Liebenswert, aber hoffnungslos altbacken und spießig.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Mit dem Begriff „Mainhattan“. Ich liebe die Hochhäuser und die vielen aktiven Menschen, die darin und um sie herum arbeiten.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Der Palmengarten – exotische Ruhezone im agilen Frankfurt.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Es gibt kein spezielles Lokal – ich genieße die Vielfalt der Angebote.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Auf jeden Fall am Wasser, also am Main. Die neuen Angebote wie z.B. der Westhafen, sind attraktiv.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Sich zum unangefochtenen deutschen Finanzzentrum entwickelt zu haben.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Es gibt viele herausragende Persönlichkeiten. Eine über alle anderen zu stellen ist nicht sinnvoll.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Noch nie war ich in den äußeren östlichen Stadtteilen und in den Stadtteilen, vor denen man mich gewarnt hat. Das, was mich interessiert, habe ich schon weitgehend gesehen.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Friedrich von Metzler – ich möchte wissen, wie er sein Haus unbeschadet durch die Globalisierung im Finanzdienstleistungsmarkt steuern will.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Arbeiten – Kultur genießen – Shoppen. Genau in dieser Reihenfolge.