100 Frankfurter Köpfe
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Götz M. Schneider-Rothhaar - Frankfurter Köpfe

Götz M. Schneider-Rothhaar

Ich bin seit fast 20 Jahren in Frankfurt, Vater von zwei wundervollen Töchtern, lebe mit meiner Familie oben in der Nähe der Sachsenhäuser Warte, arbeite am Schaumainkai und bin mir dennoch nach wie vor manchmal nicht im klaren darüber, wie ich Frankfurt finden soll. Ich bin Medienanwalt und das erwähne ich nur deswegen, weil sich mein Bezug zu Frankfurt vorallem durch die - gerade auch beruflich - Auseinandersetzung mit der Frankfurter Musik- und Kulturszene immer wieder sehr positiv gewandelt hat. Snap, Rödelheim Hartreim Projekt, Moses Pelham, 3 p, Sabrina Setlur, damals auch noch Xavier Naidoo, dann Jam and Spoon, Sven Väth, aber auch Forsythe oder die verschiedenen Romanov-Veranstaltungen und viele andere, auch klassische Veranstaltungen haben für mich gerade die Neunziger in Frankfurt geprägt.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

spannend , schnell, aber unpersönlich, warum hat diese Stadt in der Breite so wenig Bezug zu Ihrem Fussballverein

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

spannend, schnell, endlich lebt die Stadt auch am Main, es ist viel passiert, Sachsenhausen, Nordend, Hanauer Landstrasse, schöne Ecken sind entstanden, viele schöne Parks, Spielplätze, Grünflächen, ein bisschen persönlicher, wir wissen glaube ich gar nicht, wie gut es uns hier geht. Diese Stadt ist reich.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Der Stadtwald und der Main

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Das wechselt. Zur Zeit gehe ich gerne ins Acron am Schweizer Platz, bin aber seit zwei Jahren mit einem sehr guten Freund auf dem "französischen Trip". Vom Grüner Baum in Neu-Isenburg, Lobster, Maschanz, Premier Cru bis hin zum Francais im Frankfurter Hof und Erno's Bistro.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Unten in Sachsenhausen oder wieder im Nordend.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Den Drang zum ständigen Fortschritt. Das hat viel Kraft.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Goethe bleibt einfach nicht aus in Frankfurt, mir gefallen aber vorallem auch Menschen wie Bruder Paulus, da spüre ich eine gute "Message" oder Peter Klaus-Peter Müller von der Commerzbank. Bodenständig und doch irgendwie ein cooler Typ. Ob ich aber wirklich jemanden bewundere? Ja, wahrscheinlich so Menschen, die im Paliativkrankenhaus im Rechneigraben arbeiten oder im Frankfurter Hospiz oder die sich um die Drogenabhängigen im Bahnhofsviertel kümmern. Das hat doch eine ganz andere, viel wichtigere Bedeutung.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Im Sudfass, nein das ist ein Spaß, obwohl das auch zu Frankfurt gehört. Ich weiss oft erst, wo ich noch nicht war, wenn ich das erste Mal da bin.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Abends, wenn es gerade dunkel wird durch Sachsenhausen an den Main joggen und dann am Ufer entlang oder mit meinen Mädels eine Fahrradtour durch den Stadtwald mit Abschluss am Goetheturm, oder doch ein Stück Torte oder Kuchen beim Wessinger in Neu-Isenburg holen oder mit Freunden irgendwo im Sommer auf einen Äppler versacken oder.....