100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Gisela Paul - Frankfurter Köpfe

Gisela Paul

Sie hat Pelze verkauft und Edelsteine. Das ZDF hat sie portraitiert („Das große Glück vom Gurkenhobel“). Heute macht sie in Grüne Soße, verarbeitet rund zwei Zentner Kräuter pro Woche. Gisela Paul, gelernte Bankkaufrau, ist Frankfurts bekannteste Marktfrau. Keine Schreierin, eine Marktsingerin. Verwandelt die Märkte Kaiserstraße und Börse in Straßentheater. Und macht damit mehr Lust auf Einkaufen als viele Werbekampagnen.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

An die noch in den 50er Jahren vorhandenen Trümmerhäuser und an die Blumenwiesen des Palmengartens.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

"Lebendig, schrill, ein Stück „Nabel der Welt“; trotzdem konservativ und etwas schläfrig wie eine alte Diva."

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Der Römer.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

u.a. das „Wagner“ in Sachsenhausen.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Am Untermainkai, mit dem schönsten Blick auf den Main.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Den schnellen Einsatz bei der Brandbekämpfung und Lebensrettung der Frankfurter Berufsfeuerwehr.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Die Volksschauspielerin Lia Wöhr (1911-1994).

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

In die nicht öffentlichen Räumlichkeiten des St. Bartholomäus Doms (Merowingermädchen-Grab, etc.).

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Den Astronauten Thomas Reiter (ich würde ihn bitten, original Frankfurter Grüne Soße mit in den Weltraum zu nehmen!).

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Arbeiten auf dem Wochenmarkt, freitags auf dem Börsenplatz bei „Bulle & Bär“, im Sonnenschein bei 25°C!