100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Gerhard Mumme - Frankfurter Köpfe

Gerhard Mumme

So stellt man sich einen Chefredakteur vor. Einen Journalisten aus echtem Schrot und Korn. Wir reden von Gerhard Mumme, seit 1998 erster Redakteur der Frankfurter Neuen Presse. Gegründet 1946 unter Lizenz der amerikanischen Militärregierung als Gegenstück zur linksliberalen Rundschau. Und heute? Mumme fährt konsequent lokal. Weil er weiß, dass die globalisierten Menschen Halt in der Region suchen.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Viel besser als erwartet und vorausgesagt.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Als Metropole mit einer in Deutschland einzigartigen Skyline, die nicht nur architektonisch zutiefst amerikanisch geprägt ist.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Ein Tisch im Innenhof des „Frankfurter Hofs“, mit Blick auf die Commerzbank.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Die „Osteria La Villa“ in der Baustraße.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Im Westend, nahe dem Grüneburgpark, wo ich wohne.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Seine Aufnahmefähigkeit für alles Fremde und Befremdliche.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Ich neige bei Menschen nicht zur Bewunderung, aber es gibt viele, die mir großen Respekt abnötigen.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Auf dem Turm des Domes, was ich nachholen sollte.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Meine Nachbarn.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Auf dem Europa-Wanderweg 1 und an der Nidda entlang wandern.