100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Frank Demant - Frankfurter Köpfe

Frank Demant

Hauptbeschäftigung eines Taxifahrers? Warten. Und noch mal Warten. Warum also dabei nicht schreiben? So dachte Frank Demant – und wurde einer der bekanntesten Krimiautoren der Republik. „Geiseldrama in Dribbdebach“, „Mord im Ebbelwei-Express“, Krimiheld Simon Schweitzer aus Sachsenhausen – die Schmunzel-Ganovenstorys sind Kult. Jetzt ist Schluss mit Taxifahren. Demant muss Schreiben. Und noch mal Schreiben.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Die Zeil, damals, Mitte der 60er, noch für den Autoverkehr frei. Meine Mutter hatte mich zum Einkaufen mitgenommen – wir wohnten in Fechenheim.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Weltoffen – multikulturell – trotz allem übersichtlich (im Gegensatz zu Berlin).

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Mainufer.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

„Gickelschlag“ in Bornheim – sagenhaft gute Küche.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Sachsenhausen, Bornheim, Nordend.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Die Integration vieler ausländischer Mitbürger.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Bernd Hölzenbein und Jürgen Grabowski – sie haben nie den Verein gewechselt.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Ich war 21 Jahre lang Taxifahrer in Frankfurt – ich war überall.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Dragoslav Stepanovic – serbokroatisches-frankfurter Schlappmaul.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Faulenzen und Sonnenbaden im Günthersburgpark oder am Mainufer. Besuch der Fußballspiele der Eintracht, des FSV und des FFC.