100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
E.R. NELE - Frankfurter Köpfe

E.R. NELE

Bildhauerin E.R. NELE rückt Menschen ohne Gesichter und Arme, also deren Körpersprache, ins Zentrum ihrer Arbeiten. Sie zeigt Schwere und Leichtigkeit des Seins in Bronze und Stahl. Seit 1965 heimisch in Frankfurt. NELEs Werke finden sich in der Neuen Pinakothek München, sie nahm an der documenta teil, hat Lehraufträge (Metallskulptur) an der Goethe-Uni Frankfurt und der Liebig-Universität in Gießen.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Grau, schwarz, düster und nicht sehr anregend. Das war 1965.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Heute freue ich mich in Frankfurt zu wohnen, ich finde das kulturelle Leben hier sehr anregend: Theater, Oper, Museen und die Menschen, denen ich hier begegnen kann.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Meine Terrasse.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Das Restaurant im alten Literaturhaus bei Franz. Ich hoffe, das er weiter macht.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Da wo ich wohne, in Sachsenhausen, am Fuße des Berges.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Die offenen Perspektiven und die Ermöglichung von Veränderungen im demokratischen Verständnis. Den Mut so viele Hochhäuser zu bauen. Ich liebe die Skyline von Sachsenhausen aus gesehen, bei untergehender Sonne.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kinderschutzbundes bewundere ich für ihre schwierigen und wichtigen Aufgaben.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Ich möchte, noch bevor mit dem EZB-Bau begonnen wird, in die unterirdischen Keller der Großmarkthalle – von wo die Juden nach Auschwitz verschickt wurden.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Die oder den Frankfurter, der mich in meinem derzeitigen Atelier in der Naxos-Halle besucht und vielleicht eine Skulptur kaufen würde.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Arbeiten, lesen, feiern.