100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Christian Riegel - Frankfurter Köpfe

Christian Riegel

Christian Riegel...

stammt aus einem beschaulichen Ort am Rande des unterfränkischen Steigerwalds. Nach Studium und Ausbildung in der Mainfrankenmetropole Würzburg kommt er im Herbst 1996 nach Frankfurt.
Der Himmel ist wolkenverhangen und grau. Er hatte die Warnungen der Großmutter ignoriert, die Stadt sei voller Krimineller, man sei nirgends sicher, sie habe Angst er könne "unter die Räder" kommen...
Der ursprüngliche Plan, Frankfurt nur als berufliche Zwischenstation zu nutzen, wird bald über Bord geworfen. Die Aufgaben in der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten HIV-Abteilung der Universitätsklinik sind reizvoll und Christian entdeckt, dass Arbeit mehr sein kann als nur "Geld verdienen": Kommunikation, Helfen, Reifen, sich Weiterentwickeln, Interessen entdecken, Menschen akzeptieren wie sie sind...

Ach ja: und dann kam die LIEBE...!!!

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Abschreckend und gleichzeitig sehr spannend.
Auch er musste sich an die Zustände am Hauptbahnhof gewöhnen und dachte zeitweise "Wo bin ich nur gelandet?".
Die Stadt war aber auch voller neuer Reize und Möglichkeiten. Angefangen beim kulturellen Programm über die unendliche Vielzahl von Nationalitäten bis hin zum abendlichen Ausgehen.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Frankfurt ist "seine" Stadt geworden. Von Bornheim über Sachsenhausen und das Nordend wieder nach Bornheim - und wer weiss was wohl als nächstes kommen mag.
Die Stadt ist sehr lebhaft, manchmal unruhig. Andererseits bietet sie durchaus Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe. Frankfurt wird zu recht als "kleinste Metropole" beschrieben. Ein sehr spannender Ort, der von der Kombination aus Wirtschafts- und Finanzzentrum, vielfältigem kulturellen Angebot und seinen Mitbürgern aus vielen unterschiedlichen Nationen und Kulturen lebt. Der Airport mit seinen unzähligen Reisenden hat ungehuren Einfluss auf das Leben und die Wirtschaft der Stadt.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Die eigene Dachterrasse
Das Mainufer.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Solzer oder Sonne in Bornheim
Central in der City
Lokalbahnhof in Sachsenhausen
Schöne Müllerin im Nordend

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Bornheim ist perfekt!

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Die Messe als weltweiten Messestandort zu halten
Drückerräume für Drogenabhängige durchgestzt zu haben und zu halten
Den Wiederaufbau des Römers nach Kriegsende
Die Vielfalt der Museen

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Da gibt's ein paar...
Petra Roth
Joschka Fischer
Prof. Dr. E.B. Helm
Die Tatort-Kommissare

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Der Goetheturm muss noch erklommen werden und ein Konzert in der Alten Oper wäre schön...

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Joschka Fischer und Petra Roth. Am besten bei einem ausgiebigen gemeinsamen Abendessen, bei dem Löcher in den Bauch gefargt werden dürfen, die am Ende mit grüner Sosse wieder aufgefüllt werden.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Leben, leben, leben!