100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Christian Neumann - Frankfurter Köpfe

Christian Neumann

Interkultureller Kommunikationsberater, freier Soziologe, Deutschlehrer. Das ist Christian Neumann. Vermittelt Sprache, zum Beispiel bei Deutschkursen für Arbeitslose. Vermittelt zwischen den Kulturen, zum Beispiel bei den Multikultistadtspaziergängen unter Mitarbeit des Museums für Integration am Historischen Museum Frankfurt. Neumann betreut auch ausländische Studenten bei den Erasmus-Programmen. Lebt und lehrt Multikulti.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Der Besuch von John F. Kennedy vor mehreren 100.000 Besuchern in der Innenstadt.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Grüner und schöner als früher, aber auch langweiliger als in den 70er und 80er Jahren.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Leipziger Straße, Niddagürtel, Flohmarkt am Main.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Zu viele!

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Bockenheim, Nordend, Bornheim oder in der Nähe der Nidda.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Das gute Neben- und Miteinander von „Ausländern“ und „Deutschen“. Dies ist mehr den Frankfurtern selbst zu danken, leider weniger der Politik: man denke nur an die unsägliche Kampagne von Walter Wallmann gegen die Türken anfangs der 80er und insbesondere der ausländerunfreundlichen Kampagne des späteren Ministerpräsidenten Roland Koch.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Daniel Cohn-Bendit, Theodor W. Adorno, Marika Kilius, Albert Mangelsdorff, F.K. Wächter, Robert Gernhardt, Bernhard Grzimek.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Cocoonclub – wegen der Architektur.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Marika Kilius, Jay Jay Okocha.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Leben!