100 Frankfurter Köpfe
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100 Fragen - viele Antworten
Aroon Nagersheth - Frankfurter Köpfe

Aroon Nagersheth

Aroon Nagersheth, geboren 1966 in Frankfurt, ist Halbinder, halb Deutscher, ganz Frankfurter und doch vielleicht nichts Halbes und nichts Ganzes. Er ist noch nie länger als 4 Wochen aus Frankfurt weg gewesen und doch dauernd und gerne in der Welt unterwegs und weiß nicht, ob er Heimweh nach Frankfurt bekäme, weil er es noch nie ausprobiert hat.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Muss wohl ein guter Eindruck gewesen sein, bin hier geboren und geblieben – und das will was heißen

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Unfrankfurterisch, kantig, zu klein um groß zu sein, zu groß um ein Dorf zu sein, hessisch-international, Ausgangsbasis und Zielort,

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Die Frankfurter Berge: Spazierengehen auf dem Mühlberg, Weihnachten zum Stadtgeläut auf dem Römerberg, im Sommer zum Picknick auf den Lohrberg und zum Bummeln auf die Berger Strasse

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Das Holbeins wenn Musik ist, das New Bricks für die theatralischen Kücheneinblicke, den Fliegenden Italiener für die Nummer 4 mit Extramozarella, den McDonalds am Südbahnhof samstags nach dem HIT und das Indian Curry House in der Weserstrasse zum Mitnehmen – kann mich wieder mal nicht entscheiden.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Ein eindeutiges: Ja!

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Nicht Bundeshauptstadt geworden zu sein! Man stelle sich vor, der Bundestag wäre beinahe mal an den Dornbusch gewandert!

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Peter und Sabine mit Kathrin, Mark, Charlotte und Christina (alle waschechte Frankfurter) gilt meine pure Bewunderung.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Ich kenne den Gang zwischen dem Opernhaus und der Künstlerkantine, war in der Grotte hinter dem Wasserfall im Palmengarten, im Drehrestaurant auf dem Henningerturm, als man noch hochkonnte, im Trausaal vom Römer, in der Kantine von der Villa Mumm, auf dem Vorfeld vom Airport, war in diesem Sommer im ehemaligen Knast und als Kind sogar mal hinter der Bärenburg im Zoo wo die Flamingos überwintern, mir fällt nichts mehr ein, nehme aber Einladungen gerne an.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Die anderen 100 Köpfe – oder noch besser: die „und viele mehr“ .

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Jeden Morgen mit dem Auto neue Schleichwege von Sachsenhausen an den Rebstock zu finden, die bald darauf jeder andere auch zu kennen scheint.