100 Frankfurter Köpfe
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Alexander Dionisius - Frankfurter Köpfe

Alexander Dionisius

Als gebürtiger Sachsenhäuser bin ich natürlich automatisch auch ein Frankfurter Kopf. Egal, ob ich in München, Berlin oder Sydney gelebt habe, immer war meine Heimat Frankfurt in meinem Herzen. So führte kein Weg daran vorbei, dass ich wieder nach Hause zu Familie, Freunden, Ebbelwoi und der Eintracht gefunden habe. Um mit den Worten eines großen Frankfurters zu schließen: Hier bin ich Mensch, hier darfs ich sein.

Ihr erster Eindruck von Frankfurt damals?

Eine riesige Welt. Für mich als Kind hatte schon Sachsenhausen eine große Dimension, und dann erst die Fahrt über den Main. "In die Stadt" sozusagen. Zu den großen Häusern! Für ein Kind ein gewaltiger Eindruck. Vor allen Dingen, wenn der Vater in einem dieser Türme arbeitet.

Wie würden Sie Frankfurt heute beschreiben?

Meine Lieblingsstadt. Frankfurt hat genau die richtige Größe: Ich kann alles mit dem Fahrrad erreichen und trotzdem habe ich das kulturelle Angebot einer Metropole.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Frankfurt?

Das Sachsenhäuser Mainufer, mit diesem tollen Blick auf die Stadtsilhouette.

Welches Lokal/Restaurant besuchen Sie am liebsten?

Schwere Frage. Generell die Ebbelwoikneipen in Sachsenhausen und dann noch das Conmoto. Dort steht ein guter Freund hinter der Theke.

Wo möchten Sie in Frankfurt wohnen?

Dort wo ich gerade wohne: In Sachsenhausen.

Welche Leistungen Frankfurts bewundern Sie am meisten?

Immer mehr eine Kulturen verbindende Stimmung zu schaffen und sich immer wieder gegen das ungerechterweise durchwachsene Image zu behaupten.

Welche Frankfurter Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?

Tja, unser Goethe ist nun mal einfach gut. Dazu gesellen sich dann noch Don Alfredo Pfaff und natürlich Friedrich Stoltze.

Wo waren Sie noch nie in Frankfurt? Wo möchten Sie unbedingt in Frankfurt einmal hingehen?

Manchmal fahre ich durch eine Straße in Frankfurt und denke mir, hier war ich aber noch nie. Manchmal stimmt das sogar. Ein spezieller Punkt fällt mir aber nicht ein, und so gibt es auch keinen offenen Wunschpunkt in Frankfurt.

Welchen Frankfurter würden Sie gerne einmal treffen und kennen lernen?

Hm, ich habe noch nicht überwunden Robert Gernhard nicht kennen gelernt zu haben. Bei den aktuellen Frankfurtern würde mich am ehesten ein Gespräch mit der Oberbürgermeisterin über ihre Vorstellungen von der Zukunft Frankfurts reizen.

Ihre Lieblingsbeschäftigung in Frankfurt?

Mit Freunden und Familie zusammensein. Sowie einen Schoppen am Main trinken und auf Skyline schauen oder im "Waldstadion" mit der Eintracht fiebern.